„Eine Satire auf die deutsche Klassik, ein Abenteuerroman, ein Abbild des Bürgertums im beginnenden 19. Jahrhundert, eine Studie über Opfer und Moral der Wissenschaft, das Portrait zweier alternder Männer, jeder auf seine Weise einsam; und ein wunderbar lesbarer Text voller gebildeter Anspielungen und Zitate und versteckter Kleinode.“ (Die Zeit)

Und Kehlmann sagt dazu in einem Interview:  “Die Vermessung der Welt“ muss etwas getroffen haben, das in der Luft liegt, das mit der Zeit zu tun hat. Sonst kann ich mir nicht erklären, wie ein dezidiert literarisches Buch voll von historischen und literarischen Anspielungen und mit in indirekter Rede geschriebenen Dialogen zwanzig Wochen lang Platz eins der „Spiegel“-Bestsellerliste belegen kann. Ich kann das wirklich nicht gut analysieren. Für mich ist es wie ein Lottogewinn. Man nimmt das hin, man freut sich und fragt lieber nicht zu viel – allein schon, weil man Angst hat aufzuwachen.  Quelle:  Kehlmann

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